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Volkslaufergebnisse
 
 
2002
 
     

 

  Marathonsaison 2002  
     
  Als Krönung des trainingsintensiven Sommers haben sich einige unserer Läufer bei den verschiedensten  
  Stadtmarathons an der 42,195 km langen Strecke versucht !  
  Für uns ganz besonders erfreulich war es, daß unsere Neulinge alle Ihre  
  selbstgesteckten Ziele ereicht haben  
  Mit dem Köln-Marathon ist für uns in diesem Jahr die Marathonsaison gelaufen.  
   
  Die Leistungen der Langenberger Marathonläufer im einzelnen:


 
Münster, am 08.09.02
Dietmar Butzek
3:28:21
Std. 1. Marathon
Felix Uhlig
4:09:55
Std. 1. Marathon
Hedwig Bartels
3:54:38
Std.
Peter Bartels
3:54:39
Std.
Ingrid Hagenbrock
4:47:37
Std.
Hans-Jürgen Funke
3:53:45
Std.


Berlin, am 29. 09.02

Michael Beerhues
3:45:31
Std.
Thomas Holtkötter
3:39:10
Std.
Edgar Klose
5:25:52
Std.
Günther Laganowski
3:39:37
Std.
Peter Stemig
3:46:30
Std.


Köln, am 06.10.02

Waldemar Hosar
3:42:48
Std. 1. Marathon
Mario Fleischer
3:47:19
Std. pers. Bestzeit
Jürgen Fleischer
3:55:29
Std.
Hubert Kammertöns
4:08:05
Std.
Lutz Peisker
3:29:43
Std.
Reinhard Vering
3:33:33
Std.

 

  8. Staffellauf um den Kreis Gütersloh  
     
  "Die Glocke" vom 27. Juni 2002:  
  "Staffel brauch mehr Peter Welkis!"  
  Kreis Gütersloh  
  176,6 Kilometer rund um den Kreis Gütersloh - für die Läufer und Organisatoren des TV Langenberg sowie vieler Laufgruppen die sich der Staffel entlang des Weges angeschlossen hatten, standen am Samstag 18 Etappen auf dem Programm. Gelaufen wurde im lockerem Plautertempo von 5:30 pro Kilometer.
"
Die Verbindung unter den Läufern im Kreis herstellen", lauetet ja schließlich auch das Motto des Ausrichters. "Kennenlernen kann man sich im gemächlichen Tempo am besten", meinte Organisator Jürgen Fleischer der die Teilnehmer auf einem Fahrrad über einen großen Teil der Strecke begleitete.
Der 8. Staffellauf durch den Kreis Gütersloh hatte einen guten Start. Morgens um 5:30 Uhr fanden sich in Langenberg bereits 3 Läufer ein. Oft mußten die Organisatoren hier früher selber ran, um ihre Idee in Bewegung zu bringen. Peter Welki (LG Marienfeld) war bereits um vier Uhr aufgestanden, mit dem Rennrad die 30 Kilometer nach Langenberg geradelt, um die ersten Etappen in Angriff nehmen zu können.
"Ich möchte jedes Jahr einen anderen Streckenabschnitt kennen lernen", lautet sein persöniches Ziel. Vor zwei Jahren lief Welki von Borgholzhausen bis Steinhagen durch den Teuto und 2001 von Bockhorst bis nach Borgholzhausen. Das Teilstück von Beelen bis Bockhorst hatte er bereits 1999 absolviert. "Jetzt fehlt mir noch Steinhagen bis Langenberg", sagte der Harsewinkler, als er am Samstag die 30 Kilometer von Langenberg bis Beelen absolviert hatte und wieder auf das vom Veranstalter in einem Autohänger mitgenommene Rennrad stieg.
Ab Herzebrock lief Peter Welki mit einem großen Begleittross. Die LG Marienfeld hatte ein knappes Dutzend Läuferinnen und Läufer mobilisiert, von denen viele gleich zwei Etappen vom Herzebrocker Krankenhaus bis zur Vorbruchstraße in Versmold absolvierten. So eine ansehnliche Resonanz fand der Staffellauf aber nicht während des ganzen Tages. In den Hügeln des "Nordkreises" war die Beteiligung wieder sehr dünn. Teilweise liefen die Organisatoren selber, um den Staffellstab weitergeben zu können.
"Mehr als Leute ansprechen können wir aber nicht", kommentierte Organisator Erhard Hagemann die magere Beteiligung zwischen Borgholzhausen und Steinhagen. Jedenfalls waren dort weniger Staffelläufer unterwegs als im Vorjahr. Weil auch im achten Jahr kein richtiger Durchbruch geschafft wurde, der organisatorische Aufwand für die 176-km-Tour mit Begleitfahrzeugen und Streckenführung aber beträchtlich ist, sind die Langenberger noch nicht ganz sicher, ob sie auch 2003 wieder einladen.
 
     
 

"Trend" 08/2002

 

Ironman Debütanten auch aus Langenberg

Beim 1 Quelle-Challenge im fränkischen Roth finishten am 14.07.02 auch drei Langenberger Triathleten über die lronman Distanz.
Nach 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen hatte allerdings niemand die Chance, den offiziellen Titel "Ironman" bei dieser Traditionsveranstaltung zu erringen und sich für Hawaii zu qualifizieren. Nach 15 glanzvollen Jahren hat sich die Internationale Ironman-Vereinigung diesen Status von Frankfurt abkaufen lassen.

Die einmalige Atmosphäre ( mehr als 100.000 Zuschauer an den Strecken) hat Roth dadurch aber ebenso wenig verloren wie die Teilnahme von Top-Athleten.

"Triathlon in Roth, ist wie Tennis in Wimbledon!"

Das beste Starterfeld Europas, mehr als 1.400 Einzelteilnehmer und 175 Staffeln. Während bei den Männern der Darmstädter Lothar Leder triumphierte (8:17:25 Std., siegte bei den Frauen die Braunschweigerin Nina Kraft (9:12:41 Std.), die im Juni beim Harsewinkeler Triathlon die Mitteldistanz beherrscht hatte.

Das erste Mal auf die Langdistanzstrecke trauten sich in Roth die Langenberger
Ralf Horstkemper und Matthias Göke. Horstkemper; der erst vor eineinhalb Jahren mit dem Triathlon begann, kam nach 11:53:51 Stunden (Nettozeiten ohne Wechsel: 1:23:56 - 5:33:21 - 4:47:27) ins Ziel. Der 23-Jährige vom TV Langenberg hatte seine Kräfte noch nicht optimal eingeteilt und setzte bereits auf dem Rad, alles auf eine Karte. Entsprechend lang zogen sich die letzten Kilometer des Marathons hin. Dennoch zeigte sich Ralf Horstkemper nach dem Zieleinlauf hochzufrieden.
,,Ich bin überglücklich, mein gesetztes Ziel ( unter 12 Std. zu bleiben ) erreicht zu haben, da ich vorher noch nie einen Marathon gelaufen bin. Also für mich ein Riesenerfolg".
,,Ich hatte keine Probleme mit der Krafteinteilung und lediglich auf der langen Radstrecke einen kleinen "Motivationshänger", berichtete Matthias Göke, der für den TV Lemgo startet, nachdem er nach 12:11:21 Stunden ( 1:28:45 - 6:08:34 - 4:26:51 ) gefinisht hatte. Die pure Begeisterung der Zuschauer an den vielen Stimmungsnestern und das unbestrittene Highlight für die Ultra Triathleten am Solarer Berg in Hilpoltstein, verhalfen auch Uwe Hagemann ( TV Langenberg ) seine Ironmanzeit von vor zwei Jahren zu verbessern. In Dreier - Vierer- und Fünferreihen drängten sich die Zuschauer dicht an dicht über einen halben Kilometer hinweg. Die Gasse, die sie den Radfahrern noch ließen, ist das Minimum dessen, was noch gebraucht wird, um den Berg mit Schwung zu bezwingen. Ratschen, Trillerpfeifen, Trommeln- alles war dabei. Hauptsache laut, Hauptsache gut für die Stimmung, denn sie trägt dazu bei, jeden noch so erschöpften Sportler die Steigungen vergessen zu lassen.

,, Das ist wie bei der Tour de France", erzählte Hagemann, der nach guten 10:54:28 Stunden (1:14:56 - 5:32:54 - 4:01:23 ) erschöpft das Ziel erreichte, wobei der 28-Jährige auch noch vier Strafminuten auf dem Rad erhielt. Ganz spontan war Martin Reckhaus (24), der seine drei Trainingskameraden eigentlich nur anfeuern wollte. Der erfolgreiche Hobbyläufer war kurzfristig noch als Marathonläufer in einer Staffel eingesprungen, absolvierte den Lauf in 3:20:40 Stunden und verhalf seiner Staffel somit zu einem sehr guten Platz im Klassement

Nach einer kurzen Regenerationspause starten die Jungs dann an den kommenden Wochenenden bei diversen Triathlonveranstaltungen in der näheren Umgebung. Am 28.07. in Wiedenbrück, 04.08. in Sassenberg, 10.08. am Möhnesee und am 25.08 nehmen alle an den internen "Vereinsmeisterschaften" der Triathlonabteilung des TV Langenberg, im münsterländischen Riesenbeck teil.

,,Und nächstes Jahr starten wir beim lronman-Austria", darüber sind sich alle schon einig.